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Stichsägen im Vergleich und kaufen

Holzdielen Auswahl und Verlegung – so wird der Dielenboden perfekt

Holzdielen Auswahl und Verlegung

Holzdielen – mit der richtigen Auswahl und Verlegung erhält man einen schönen Fußboden

Holzdielen sind beliebt wie eh und je und erleben in den letzten Jahren ein Comeback. Ein Grund für die Beliebtheit von Massivholzdielen ist die angenehme Wohnatmosphäre, die sie jedem Raum mit einem Dielenboden verleihen. Zudem haben sie eine geringe Wärmeableitung, gute isolierende Eigenschaften und sind deshalb fußwarm. Dabei kann heute der Dielenboden von rustikal bis modern interpretiert werden.

Holz ist zudem ein erstklassiges Naturprodukt. Der Baustoff trägt aktiv zur Regulierung des Raumklimas bei, indem die Feuchtigkeit aus der Umgebung absorbiert wird oder in den Raum freigegeben wird. Zudem sind Dielenböden „leicht“ und bringen beim Einbau keine Feuchtigkeit in die Räume, was besonders bei der Altbausanierung einen wichtigen Aspekt darstellt. Diesen Vorteil haben die Menschen recht früh erkannt, denn bereits im Mittelalter gab es Holzdielen.

So findet sich in alten Häusern häufig ein alter massiver Dielenboden. Solcher Fußboden ist dann oft schon über hundert Jahre alt. Das beweist wie langlebig und robust dieser schöne Boden ist. Durch die Gebrauchsdicke von ca. 2 bis 2,5 cm können Dielenböden abgeschliffen werden. Zudem ist der Boden in der Regel rustikaler als Parkettböden und daher, insbesondere mit der entsprechenden Oberflächenbehandlung, weniger empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung.  Andere Bodenbeläge, wie beispielsweise Laminat oder Teppichboden, erreichen diese Lebensdauer kaum.

Wer sich für diesen Holzboden entschieden hat, will diesen auch häufig selbst verlegen. Damit aber eine lange Lebensdauer erreicht werden kann, ist die fachgerechte und solide Verlegung eine Voraussetzung dafür. Sofern Du über etwas handwerkliches Geschick verfügst, sollte es mit unserer detaillierten Anleitung kein Problem sein, den Holzdielenfußboden selbst zu verlegen. Bevor es aber los geht, müssen einige Entscheidungen im Vorfeld getroffen werden.

Welche Dielenarten aus Holz gibt es?

Holzdielen gibt es in verschiedensten Ausführungen

Holzdielen gibt es in verschiedensten Ausführungen

Holzdielen gibt es in verschiedensten Größen, aus verschiedenen Holzarten und mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen. Hier musst Du als Erstes eine Entscheidung treffen, die maßgeblich die Optik des zukünftigen Fußbodens beeinflusst.

Generell werden die Dielen nach folgenden Kriterien unterschieden:

  • Massivholzdielen bzw. Landhausdiele
  • Schlossdielen
  • Renovierungsdielen

Die Landhausdiele

Am häufigsten werden die Massivholzdielen – auch Landhausdiele genannt verlegt. Sie gibt es in allen möglichen Dimensionen. Die handelsüblichen Dicken von Dielenböden (gespundete Bretter nach DIN 4072) betragen zwischen 15,5 und 35,5 mm. Es gibt aber auch Sonderanfertigungen mit einer Stärke von bis zu 70 mm. Die Breiten liegen zwischen 95 und 175 mm. Die Längen sind recht unterschiedlich und reichen von 1,50 m bis 2,00 m. Es gibt aber auch raumlange Dielen, die auch mal eine Länge von 15 m erreichen können.

Die Schlossdiele

Schlossdielen sind in großen Dimensionen zugeschnitten. Sie sind breiter (bis zu 60 cm) und länger als die klassischen Landhausdielen. Besonders große Räume profitieren von der breiten Optik. Wie es der Name schon verrät, wurde die Holzboden traditionell vor allem in prunkvollen Schlössern verlegt.

Die Renovierungsdiele

Renovierungsdielen haben eine geringe Schnittstärke. Deshalb sind die Dielen besonders beliebt für Sanierungsarbeiten in Häusern oder Mietwohnungen. Sie sind dafür gedacht, in Räumen eingesetzt zu werden, die lediglich eine schmale Aufbauhöhe für das Verlegen der Holzdielen zur Verfügung stellen. Dies macht sie auch zu einer guten Wahl, sofern eine Fußbodenheizung unter den Dielen verlegt werden soll.

Welche Holzarten sind für Dielen geeignet?

Holzarten

Es gibt viele einheimische Bäume, deren Holz für einen Holzdielenboden geeignet sind

Jede Holzart hat ihre Eigenarten, die sich aus der Masserung, der Farbe und der Festigkeit. Die klassischen Holzarten für Dielen im Innenbereich sind dabei vor allem diese Nadel- oder Laubhölzer:

  • Fichte
  • Kiefer
  • Lärche
  • Eiche

Dabei sind Nadelhölzer kaum anfällig für Umweltveränderungen – es kommt zudem nicht zu Verformungen des Holzes.

Holzarten im Überblick

Eiche

Eiche ist die beliebteste Wahl für Dielenböden. Dielen aus Eiche überzeugt durch seine Härte und Elastizität und ist mit seiner gebürsteten Oberfläche der optimale Boden für äußerst strapazierte Flächen und Fussbodenheizung.Ein Vorteil der Dielen aus Eiche ist, dass sie sich für traditionelle und moderne Umgebungen nutzen lassen und auch noch in 20 Jahren zu den aktuellen Trends passen. Allerdings sind die Dielen aus Eiche in der Regel teurer als andere Holzarten.

Fichte

Dielen aus Fichte sind hell in der Farbe. Die Maserung ist eher dezent und es kommt kaum zu einem Astbild. Diese Dielen eignen sich sehr gut für einen rustikalen Look.

Kiefer

Kiefernholz überzeugt mit einer hohen Festigkeit. Die Maserung ist klar zu erkennen und die intensive Farbe sind sehr markant.

Lärche

Dielen aus Lärchenholz strahlen ein Wohlbefinden aus Das grobe Astbild und die lebhafte Maserung ergeben ein ganz spezieller Blickfang.

Nussbaum

Durch die warmen Brauntöne und die elegante Maserung erzeugt Nussbaumholz den Eindruck von Ruhe und Gediegenheit. Die edle Oberfläche sorgt für Behaglichkeit.

Esche

Eschedielen sind optimal für Menschen geeignet, die das ganz Besondere suchen. Durch die markante Maserung und äußerst natürlichem Charakter entsteht das Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden.

Ahorn

Diese Holzart überzeugt vor allem mit seiner außergewöhnlichen Härte. Dadurch lässt sich das Holz überall einsetzen. Ahorn ist hellgelb bis weißlich und nur sehr wenig dauerhaft. Wegen seines hellen Farbtons wird er aber teilweise bei modernen Einrichtungen geschätzt.

Kirsche

Das rötlich braun geflammte Kirschholz bringt lichtvolle Wärme in Ihre Räume. Kirschbaumholz ist zäh, elastisch und sehr widerstandsfähig.

Darüber hinaus sind natürlich viele weitere Holzarten als Holzdiele geeignet. Gerade exotische Hölzer werden immer beliebter. Allerdings sind diese Dielen z.B. aus Teakholz, Mahagoni oder Akazie sehr kostenintensiv. Daher werden eher als Mehrschichtdielen genutzt, wo nur die oberste Nutzschicht aus dem edlen Holz besteht.

Wer sich noch unsicher ist, welche Holzart am besten zum Wohnumfeld passt, sollte sich Holzproben der in Frage kommenden Hölzer besorgen. Oftmals können Holzfachhändler hier helfen. Die Holzprobe sollte dann bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen betrachtet werden. So kann man sich einen optimalen Eindruck verschaffen.

Oberflächenbehandlung

Die meisten Holzdielen werden mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen im Handel angeboten. Du kannst zwischen Dielen mit einer geölten Oberfläche und zwischen naturbelassenen Massivholzdielen wählen. Eine geölte Diele bringt den Charakter der Holzmaserung besonders gut zur Geltung.

Dagegen können unbehandelte Dielen nach dem Verlegen gemäß der persönlichen Vorstellungen behandelt werden. Das Holz nimmt eine Reihe von Versiegelungen, Ölen oder Farben ohne Probleme auf. So kann der Fußboden perfekt an die Wohn- oder Nutzumgebung angepasst werden.

Holzdielen kaufen

Der Kauf von Holzdielen sollte gut überlegt sein. Die Dielen werden in einer unterschiedlichen Qualität angeboten. Im Idealfall stammt das Holz aus einem nachhaltigen Anbau. Die meisten Anbieter stellen auf Nachfrage entsprechende Informationen zur Verfügung.

Da es sich bei Massivholzdielen sich um ein Naturprodukte handelt, musst Du berücksichtigen, dass jede Holzart ihren eigenen Charakter und Eigenschaften hat. Diese sollten mit dem Gesamtcharakter der Wohnung bzw. des Hauses harmonieren.  , So ist eine Kiefer ist immer astreich und wirkt rusitikal. Eine Redpine-Diele ist dagegen z.B. gleichmäßig gemasert und fast astfrei. Dadurch wirkt sie sehr edel.

Im Handel werden die verschiedenen Qualitäten einer Holzdielen mit unterschiedlichen Bezeichnung gekennzeichnet: SelectNaturCountry und Rustikal. Dabei entsprechen diese Begriffe aber keiner Norm, sondern spiegeln die optischen Aspekte wieder.

Die beste verfügbare Qualität ist „Select“. Hier ist die Strukturierung besonders fein, harmonisch und astfrei, die Farbe gleichmäßig. Dielen der Qualität „Natur“ haben eine gleichmäßige, ausgewogene Struktur und Farbe und sind nahezu astfrei. Eine „Country“ Holzdiele mit vereinzelten Asteinschlüssen entspricht einer höheren Qualität als Dielen der Sortierung „Rustikal“, die sehr astreich sind und eine besonders lebhafte Struktur besitzen; auch Harzeinschlüsse und feine Risse sind dabei möglich.

Beim Kauf gibt es natürlich noch weitere Kriterien, die für die Auswahl der richtigen Diele entscheidend sind und maßgeblich den Preis beeinflussen:

Dielenstärke

Die Stärke der Holzdielen liegt in der Regel zwischen 20 und 50 mm. Je dicker die Dielen sind, umso langlebiger sind sie. Für eine normale Nutzlast in einer Wohnumgebung ist die Verwendung von Dielen zwischen 20 und 30 mm ausreichend. Für den Einsatz in Bereichen mit einer hohen Nutzlast – zum Beispiel in einem Gewerberaum – sollte die Stärke entsprechend höher ausfallen.

Wer Dielen kauft, sollte unbedingt die Lieferbedingungen erfragen. Insbesondere raumlange Dielen lassen sich mit einer Länge von bis zu 15 m nur sehr schwierig transportieren.

Verlegetechniken – Vor- und Nachteile im Überblick

Bevor mit dem Verlegen der Dielen begonnen werden kann, müssen natürlich ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört neben der Auswahl der Holzsorte für die Dielen auch die Festlegung auf eine Verlegetechnik. Dazu hat der Heimwerker heutzutage drei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Verschraubung mit einer Unterkonstruktion
  • Schwimmende Verlegung
  • Verkleben

Jede Variante hat natürlich Vor- und Nachteile, die wir nachfolgend vorstellen möchten.

Dielenboden auf einer Unterkonstruktion festschrauben

In vielen Altbauten findet man eine Unterkonstruktion aus Lagerhölzern. Teilweise wurden die Dielen früher aber auch direkt auf die Holzbalkendecke befestigt. Als Lagerhölzer kommt dabei eine Vollholz im Format 7 x 4,5 cm in Frage, welches in einem Abstand zwischen 30 und 50 cm zueinander verlegt wird.  Dabei ist es sehr wichtig, dass die Lagerhölzer absolut waagerecht ausgerichtet sind. Bei Unebenheiten werden diese mittels Sperrplättchen ausgeglichen. Die Unterkonstruktion wird mit dem Untergrund verschraubt und die Zwischenräume anschließend mit Mineralwolle, Kork oder Styropor ausgefüllt.

Alternativ kann bei ebenen Unterböden, wie er bei den meisten Neubauten vorhanden ist, der Dielenboden auch direkt auf den Untergrund wie Estrich, Zement, Anhydrit oder Verlegespanplatten verlegt werden.

Zu beachten sind dabei die Aufbauhöhe. Während ein Dielenboden mit Unterkonstruktion einen Gesamtaufbau von bis zu 6,5 cm ergeben kann, ist die Aufbauhöhe bei der direkten Verlegung auf den Untergrund hauptsächlich von der Dielendicke abhängig. Dielen besitzen eine durchschnittliche Stärke zwischen 20 und 50 mm.

Welche Verlegetechnik ist jetzt passend?

Welche Technik für das Verlegen sich für den Holzboden am besten eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Während früher Dielen hauptsächlich auf einer Unterkonstruktion verlegt wurde, setzt sich heute eher die schwimmende Verlegung oder die Verklebung der Dielen durch. Die Beschaffenheit moderner Grundböden wie Estrich oder Verlegespanplatten ermöglicht selbst ein Verlegen der Massivholzdielen ohne Unterbau.  Jede Verlegetechnik hat dabei Vor- und Nachteile.

Um die Holzdielen auf den Boden kleben zu können, muss der korrekte Untergrund vorhanden sein. Dafür eignen sich zum Beispiel Zementböden, Trockenböden oder Anhydrit. Wichtig ist dabei, dass der Boden eben und bindefähig ist. Das Verkleben der Massivholzdielen resultiert in einer geringen Aufbauhöhe. Denn diese gleicht der Dielenstärke. Die Dielen werden in einer Stärke zwischen 10 und 50 mm angeboten. Für den Einsatz in einem Wohnraum mit einer normalen Nutzung ist eine Stärke von 20 bis 25 mm ratsam. Das Verkleben eignet sich also sehr gut für Räume, die einen geringen Spielraum für die Aufbauhöhe bieten, zum Beispiel durch offenliegende Rohre.

Verlegemuster wählen und Verlegung planen

Neben der Art des Verlegens ist auch die Verlegeform interessant. Dielen werden in den verschiedensten Längen angeboten, doch oft reicht die Länge nicht für die gesamte Raumlänge. Durch die Dielenlänge ergeben sich entsprechende Stöße. Für die Planung der Dielenverlegung bietet sich auch ein geplanter Versatz an. Alternativ kann mit unregelmäßig versetzten Stößen gearbeitet werden. Letztlich ist eine Geschmackssache.

Abhängig von dem gewählten Verlegemuster kann ein individueller Style kreiert werden:

  • Wilder Versatz
  • Regelmäßiger Versatz
  • Fortlaufender Versatz

Der fortlaufende Versatz nutzt den Verschnitt am Wandende, um die neue Reihe zu beginnen. Wer sich nicht sicher ist, welche Form die beste Wahl ist, der sollte die Dielen in diversen Formen trocken auslegen.

Bevor nun mit dem eigentlichen Verlegen begonnen wird, sollte unbedingt ermittelt werden, wie die Dielen ausgehen. Dabei sind in diesem Zusammenhang sowohl die Raumbreite als auch die Raumlänge von Bedeutung.

Vorbereitungen

Um Dielen verlegen zu können, benötigt man folgende Materialien und Werkzeuge:

Werkzeuge:

Material:

  • Dielen
  • Lagerhölzer, Sperrplättchen, Dämmmaterial und evt. PE-Folie
  • Schrauben, Nägel und Holzleim
  • Distanzkeile

Damit das Holz beim Sägen nicht beschädigt wird, ist darauf zu achten, dass man eine gute Stichsäge und Kapp- und Gehrungssäge genutzt wird. Hinweise zum richtigen Umgang mit diesen Werkzeugen finden Sie sowohl auf unserem Portal.

Wichtig:  Die Holzfeuchte der Bretter und Lagerhölzer darf höchstens 10% betragen. Vor ihrer Verlegung sollten Dielenbretter eine Zeitlang offen in dem Raum gelagert werden, in dem sie verlegt werden. Die Lagerung sollte bei den gleichen klimatischen Verhältnissen erfolgen, wie sie auch später herschen. Ansonsten besteht die Gefahr eines starken Verziehens der einzelnen Hölzer.

Werden die Dielen direkt verlegt sind keine größeren Vorbereitungen notwendig. Es ist nur sicher zu stellen, dass der Untergrund absolut trocken und sauber ist. Bei einer Unterkonstruktion muss diese wie weiter oben schon beschrieben als Erstes gebaut werden.

Besteht die Gefahr aufsteigender Feuchtigkeit wie bei nicht unterkellerten Räumen, wird unter den Hölzern eine 0,2 mm dicke PE-Folie vollflächig ausgelegt. Den Trittschall mindern Dämmstreifen, beispielweise aus Mineralfasern oder Kork, unterhalb der Lagerhölzer. Ein schwimmender Estrich ist nicht notwendig.

Dielen selbst verlegen

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Die erste Diele

Der ersten Diele kommt eine besondere Bedeutung zu. Diese erste Reihe Dielen wird an den Wandverlauf angepasst. Eventuelle Unebenheiten werden dabei auf die erste Reihe übertragen und entsprechen zugeschnitten. Die Dielen werden so an die Wand gelegt, dass die Nut zur Wand zeigt. Da massives Holz stark arbeitet, sind unbedingt umlaufende Dehnungsfugen von ca. 1-1,5 cm einzuhalten. Um die richtige Breite der Dehnungsfugen zu gewährleisten, werden die Dielen mit Distanzkeilen oder kleinen Distanzhölzern verkeilt.

Bei einer Unterkonstruktion werden die Dielen der ersten Reihe wandseitig von oben mit den Lagerhölzern verschraubt. An der Federseite werden die Schrauben am Übergang zur Feder im 45-Grad-Winkel nach innen verschraubt. Aufgrund der wandseitigen Befestigung werden die Schrauben später durch die Wandleiste verdeckt.

Werden die Dielen direkt auf dem Untergrund verlegt, werden diese mit diesem verklebt. Dazu wird Holzdielenkleber gemäß der Herstellerangabe mit der Zahnspachtel auf dem Unterboden aufgetragen. Nachdem die Diele drauf gelegt wurde, wird die erste Diele festgedrückt. Dabei sollte die Dehnungsfuge nicht vergessen werden.

Zuschnitt

Beim Zuschnitt ist auf folgende Arbeitsweise ratsam: Beim Zuschnitt mit einer Kapp- und Gehrungssäge oder einer Stichsäge werden die Dielen mit der Rückseite nach oben zugeschnitten, weil die Holzfasern hier nach oben ausreißen. Anders ist es bei einer Tischkreissäge. Hier reißen die Holzfasern nach unten aus. Daher werden die Dielen mit der Sichtseite nach oben zugeschnitten.

Die weiteren Dielen verlegen

Nach dem Zuschnitt wird jede weitere Diele mit der Nut auf die Feder der vorhergehenden Reihe gesetzt und vorsichtig mit Hammer und Kantholz in die Feder der schon verschraubten Massivholzdiele geschlagen. Mit dem Zugeisen kann ein bündigen Abschluss an den Stirnseiten erreicht werden. Zur Befestigung werden die Schrauben wieder im 45-Grad-Winkel am Federansatz zur Diele hin verschraubt und versenkt.

Sofern die Dielen geklebt werden, wird immer so viel Kleber auf den Boden aufgetragen, wie für die Breite und Länge der nächsten Massivholzdiele benötigt wird. Auf keinen Fall dürfen Nut und Feder miteinander verklebt werden, damit das Holz arbeiten kann.

Die letzte Diele sollte im optimalen Fall in der Breite passend sein. Auch hier ist auf die Dehnungsfugen an der Wandseite und den Längstenden zu achten. Da nicht mit einem Schlagholz gearbeitet werden kann, wird stattdessen das Zugeisen genutzt. Wie bei der ersten Dielenreihe werden die Schrauben wieder möglichst weit außen senkrecht eingedreht. Auch diese Schrauben werden später von der Abschlussleiste verdeckt. Ist der gesamte Boden verlegt, können die Distanzkeile entfernt und die Abschlussleiste montiert werden.

Oberflächenbehandlung

Damit der Dielenboden lange ansehnlich bleibt wird je nach Holzart und Sortierung eine Oberflächenbehandlung vorgenommen. Sofern die die Dielen noch nicht fein geschliffen sind, muss zuerst der gesamte Boden geschliffen werden. Anschließend erfolgt dann eine Endbehandlung mit Lack oder Öl.


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